Artischocke

Nicht die gesamte Knospe der Artischocke, wohl aber Teile davon sind essbar und werden nicht nur in der deutschen Küche verwendet. Bei der Ernte sind die Knospen noch geschlossen. Die Pflanze stammt aus dem Mittelmeerraum und wird in Frankreich, Spanien oder Italien angebaut.

In Deutschland können sie das ganze Jahr über gekauft werden, wobei die Artischocken von Juni bis November am schmackhaftesten sind. Vor allen Dingen junge Artischocken sind eine Delikatesse.

Beim Einkauf sollte immer darauf geachtet werden, dass an der Artischocke keine trockenen oder braunen Stellen zu sehen sind und die Frucht sich fest anfühlt. Befindet sich an der Artischocke noch ein recht langer Stiel, hält sie sich auch entsprechend länger im Kühlschrank zuhause. Da der Stiel für die Wasserzufuhr zur Frucht zuständig ist, sollte auch der nicht vertrocknet aussehen. Soll die Artischocke für wenige Tage gelagert werden, ist es am besten, sie in ein feuchtes Tuch zu wickeln. Es ist jedoch immer besser, die Frucht noch am Tag des Einkaufs zuzubereiten.

Für die Zubereitung muss die Artischocke zunächst kalt abgespült werden und sollte dann nach einer ganz bestimmten Vorgehensweise geputzt werden. Wer Artischocken zubereiten und servieren möchte, sollte sich vorher eine solche Anleitung anschauen und danach verfahren.

Auch beim Essen der Artischocke wird in der Regel nach einer ganz bestimmten Art und Weise verfahren.

Die Artischocke hat auch bezüglich ihrer Inhaltsstoffe einen hohen gesundheitlichen Stellenwert und war aufgrund dieser Tatsache bereits Arzneipflanze des Jahres. Darin enthalten sind die wichtigen B-Vitamine, das Pro-Vitamine A und das Vitamin E. Außerdem enthält die Artischocke Calcium, Eisen, Phosphor und Magnesium. Der enthaltene Stoff Cynarin senkt den Cholesterinspiegel und hilft bei der Entgiftung des Körpers.

Die Artischocke ist appetitanregend und eignet sich deshalb gut als Vorspeise.

lida