Weight Watchers

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Die Diät Weight Watchers

 ist die bekannteste weltweit. Einer Umfrage nach konnten mehr als achtzig Prozent der Deutschen mit diesem Begriff etwas anfangen.

 Die Weight-Watchers-Diät geht auf die Hausfrau Jean Nidetch zurück, die im Jahre 1963 erfolglos versuchte alleine ihr Gewicht zu reduzieren.

Der Hausfrau kam der Gedanke, regelmäßige Treffen mit Freundinnen zu veranstalten, um sich zum Durchhalten einer Diät gegenseitig zu motivieren. Seltsamerweise stellte sich nach den ersten Treffen sofort der Erfolg ein.

1970 kam das Konzept der amerikanischen Diät auch nach Deutschland.

 Das Grundprinzip dieser Diät ist die Kombination kalorienreduzierter Mischkost mit Gruppentherapie. Die Grundernährung der Weight Watchers Diät besteht vor allem aus fettarmen, eiweißreichen Nahrungsmitteln (z. B. Fisch, Geflügel, Milch usw.) und ballaststoffreicher Kost, wie z. B. Vollkornprodukte, Kartoffeln, Obst usw.)

 Bei den Weight-Watchers müssen die Abspeckwilligen ständig einen Pointsführer mit sich führen. In dem Führer werden alle Nahrungsmittel, wie auch Getränke mit einer Pointszahl aufgeführt.

Wer abnehmen möchte, kann mit dem Weight Watchers essen, was er mag, es muss nur darauf geachtet werden den täglichen Richtwert nicht zu überschreiten. Dieser Richtwert wird meist zu Beginn der Diät durch den Gruppenleiter festgelegt. Er wird niedriger je mehr Gewicht verloren wird.

Die meisten Früchte und Gemüsesorten sind im Pointsführer ohne Punkte verzeichnet. Für Kartoffeln im unbegrenzten Maße werden gerade mal zwei Punkte angerechnet. Ein Hamburger kostet dagegen fünf.

 Vorteilhaft bei den Weight Watchern ist, dass ihr Konzept sehr viel Flexibilität beinhaltet. So kann man in einer gewissen Zeit Punkte ansparen und diese bei Partys und anderem verbrauchen. Es gibt sogar Bonuspunkte, wenn man sich der Fitness und Bewegung widmet. Man muss aber deswegen kein Extremsportler werden. Alleine fünfzehn Minuten Gartenarbeit oder ein Spaziergang sind ausreichend. Ein weiterer Pluspunkt für die Weight Watchers ist, dass selbst Menschen mit wenig Disziplin durch die wöchentliche Kontrolle der Gruppentreffen motiviert werden, ihre Diät durchzuhalten.

Nachteilig ist, dass diese Diät eine Mitgliedsgebühr von fünfzehn Euro kostet. Auch die Gruppentreffen in der Woche sind nicht umsonst.

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